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Die Wahl der Qual: Laufschuhe finden ist schwer

laufschuhe finden

Den einen „besten Schuh“ gibt es nicht

Es gibt Tausende verschiedene Modelle am Markt, in der Fachliteratur streiten sich Experten darum, ob die ultimative Polsterung oder doch Barfußschuhe das Nonplusultra sind. Dazwischen wird so ziemlich jede nur denkbare Position bezogen. Dabei liegt die Wahrheit dort, wo sie immer liegt: Im gesunden Menschenverstand. Eine ordentliche Beratung und gegebenenfalls eine Laufanalyse beim Spezialisten klären verhältnismäßig schnell, welche Schuhe geeignet sind. Und das sind nun einmal nicht für jeden und jede dieselben.


Individuelle Fußform, individuelle Laufmuster

Dass nicht alle Füße gleich groß sind, hat sich inzwischen herumgesprochen. Menschen laufen aber auch unterschiedlich. Die einen laufen mehr über den Ballen, die anderen über die Ferse, manche legen mehr Gewicht auf den Innenfuß, andere nach außen.

Aber eines haben alle gemeinsam: Der Fuß ist abends größer als morgens. Das hat mit unserer meist aufrechten Körperhaltung und der Schwerkraft zu tun. Füße und Beine schwellen im Verlauf des Tages ganz natürlich an. Deshalb sollten Laufschuhe groß genug sein, um auch abends zu passen. Die Faustregel: Morgens passt ein Daumenbreit, abends immerhin noch ein Fingerbreit zwischen die Spitze des großen Zehs und das vordere Ende des Schuhs.

Beim Kauf der Schuhe wird aber nicht die Hand in den Schuh gesteckt und anschließend der Fuß dahinter gepackt. Beim Anprobieren muss der Daumen hinten in den Schuh passen. Denn beim Laufen rutscht der Fuß ganz natürlich im Schuh etwas nach vorne. Damit das nicht schmerzhaft wird, soll der Schuh etwas größer sein.


Hersteller, Dämpfung & Farbe

Die Qualität der Laufschuhe unterscheidet sich bei den namhaften Herstellern nicht. Wie stark die Schuhe gedämpft sind, hängt dagegen ein bisschen vom persönlichen Glauben ab. Generell braucht ein Trainingsschuh für Anfänger/-innen, die eher kürzere Strecken laufen, weniger Dämpfung als ein Trainingsschuh für professionelle Läufer/-innen. Und der Wettkampfschuh wird noch einmal etwas härter gewählt.

Die Farbe der Schuhe ist dagegen reine Geschmackssache. Das wichtigste ist nur, dass man im Straßenverkehr halbwegs sichtbar und damit in jeder Situation sicher unterwegs ist.

 

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